Bei der Planung großer Industrie-, Lager- oder Sportanlagen stehen wir heutzutage zunehmend vor der Wahl: Stahl- oder traditionelle Hallen? Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile, daher lohnt es sich, sie sorgfältig zu analysieren, um die beste Entscheidung zu treffen. In diesem Artikel betrachten wir beide Optionen und konzentrieren uns insbesondere auf die Vorteile der immer beliebter werdenden Stahlhallen.
Stahlhallen – Vorteile und Nachteile.
Vorteile:
- Geschwindigkeit der Ausführung – Stahlhallen lassen sich deutlich schneller bauen als herkömmliche Hallen. Fertigkonstruktionen werden in Fabriken hergestellt, die Montage vor Ort dauert in der Regel mehrere Wochen bis Monate.
- Designflexibilität – Stahl ermöglicht die Schaffung großer, offener Räume ohne viele interne Stützen. Es ist eine ideale Lösung für Lagerhallen, Produktionshallen oder Stadien.
- Leichte Konstruktion – Stahl ist ein leichtes Material, das kleinere Fundamente und geringere Fundamentkosten ermöglicht.
- Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit – Richtig geschützt ist Stahl beständig gegen Korrosion, Witterungseinflüsse und mechanische Beschädigungen.
- Möglichkeit der Erweiterung und Modifikation – Stahlhallen können in Zukunft problemlos erweitert oder umgebaut werden, was in einem sich dynamisch verändernden Geschäftsumfeld ein großer Vorteil ist.
Mängel:
- Um den Nutzungskomfort zu gewährleisten, ist eine entsprechende Wärme- und Schalldämmung erforderlich.
- Die Notwendigkeit eines Korrosionsschutzes, der zusätzliche Kosten verursacht.
- In manchen Fällen, insbesondere bei kleineren Gebäuden, kann es im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen als ästhetisch weniger ansprechend empfunden werden.
